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Vor dem Hintergrund eines komplexen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds, das durch internationale Instabilität, steigende Energie- und Beschaffungskosten sowie zunehmenden Wettbewerbsdruck auf den europäischen Märkten gekennzeichnet ist, hat die Silmar Group das Jahr 2025 mit positiven und den Erwartungen entsprechenden Ergebnissen abgeschlossen und damit die Solidität ihres Geschäftsmodells sowie ihre Fähigkeit, sich auf einem sich ständig wandelnden Markt zu behaupten, unter Beweis gestellt.

Die Gruppe verzeichnete einen Gesamtumsatz von 1.466.669.000 Euro und tätigte Investitionen in Höhe von über 69 Millionen Euro, womit sie ihren industriellen Wachstumskurs fortsetzte. Energieeffizienz und eigene Energieerzeugung, Sicherheit, Qualität, Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks sowie Produkt- und Prozessinnovation stehen weiterhin im Mittelpunkt der Strategie, ebenso wie die Chancen, die sich durch künstliche Intelligenz und die „Dual Transition“ bieten, die den ökologischen und den digitalen Wandel miteinander verbindet.

Auch der vor über fünfzehn Jahren eingeschlagene ESG-Kurs wurde fortgesetzt. Die italienischen Gesellschaften der Gruppe deckten 54 % ihres Strombedarfs aus erneuerbaren Energien, wobei rund 15.000 MWh aus Photovoltaik erzeugt wurden. Berücksichtigt man auch die Maßnahmen zur Energieeffizienz, erreicht die Deckung durch erneuerbare Energien und nachhaltige Lösungen 70 %, was dazu beitrug, den Ausstoß von 29.677 Tonnen CO₂ zu vermeiden. Auch die Menschen standen im Mittelpunkt: Im Laufe des Jahres wurden 71.399 Schulungsstunden durchgeführt, wobei ein ständiges Engagement für die Themen Sicherheit und Prävention durch Bildungs-, Sport-, Kultur- und Sozialinitiativen zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaften ergänzt wurde. Die Unternehmensführung basiert weiterhin auf Ethik, Integrität und Transparenz, gestützt durch das Modell 231, Ethikkodizes und Whistleblowing-Systeme.

Die Unternehmen der Gruppe haben ihre Entwicklung im Einklang mit ihren jeweiligen Referenzmärkten fortgesetzt:

  • Fondital hat die Weiterentwicklung seines Angebots für den Sanitär- und Heizungsbereich vorangetrieben, indem es immer effizientere und nachhaltigere Lösungen entwickelte und die Aktivitäten zur Bewertung der Umweltauswirkungen der Produkte (LCA) ausweitete. Parallel dazu wurde die Entwicklung im Automobilbereich fortgesetzt, mit besonderem Schwerpunkt auf Strukturgussteilen.
  • Raffmetal hat seine Position bei der Herstellung von hochleistungsfähigen Aluminiumlegierungen aus Recyclingmaterial gefestigt, das Sortiment erweitert und den technischen Kundensupport verstärkt. Zudem wurde das Engagement für die schrittweise Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks der Produkte fortgesetzt.
  • Valsir hat seine Position im Sanitär- und Heizungsbereich gefestigt und weiterhin Lösungen für das Bauwesen und den Anlagenbau entwickelt, die auf Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Zudem wurde eine neue, Energieverwaltungsplattform mit integrierter künstlicher Intelligenz eingeführt. Im Laufe des Jahres wurde der neue Produktionsstandort in Prevalle in Betrieb genommen, der der Erweiterung des Recycling-Bereichs gewidmet ist.
  • OLI hat sein Engagement für Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft verstärkt. Zu den wichtigsten Neuheiten des Jahres 2025 zählt die Markteinführung von OLI70, dem ersten Unterputzkasten aus recyceltem Kunststoff.
  • Marvon hat seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Qualitätsverbesserung und zur Entwicklung neuer Produkte fortgesetzt. Von zentraler Bedeutung war auch das Engagement für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sowie für die Weiterbildung der Mitarbeiter.
  • Alba hat seine Fähigkeit zur Gewinnung neuer Kunden und die Solidität seiner Marktposition auch vor dem Hintergrund einer nachlassenden globalen Nachfrage unter Beweis gestellt.

„Die Silmar Group verzeichnet ein nachhaltiges und widerstandsfähiges Wachstum, das auf die langfristige Wertschöpfung ausgerichtet ist. Wir werden weiterhin in Forschung und Entwicklung, Technologien, die Dekarbonisierung von Prozessen und die Digitalisierung investieren und die Entwicklung der Gruppe durch eine kontinuierliche Stärkung der Kompetenzen unserer Mitarbeiter begleiten, die das wichtigste Unternehmenskapital und einen strategischen Hebel zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen darstellen.“

— Der Vorstandsvorsitzende der Silmar Group